Die Minisahara von Maspalomas

Monumente von Mensch und Natur

Ein Winterabend auf Gran Canaria im gerade begonnenen Jahr 2006 war der eigentliche Auslöser für diese Serie von Bildern. Die golden von der Sonne beschienenen Dünen der minisahara bei Masplaomas inspirierten mich zu einem Gemälde, das das erste in einer langen, bei weitem noch nicht abgeschlossenen Reihe werden sollte, die gleichermaßen besonderen Naturschönheiten wie auch außergewöhnlichen Werken menschlicher Architektur und Technik gewidmet ist.

Persönliche Reiseerlebnisse

Das persönliche Erleben und Festhalten des  Moments, in dem ich vor diesen Monumenten stand, ist allen Werken gemeinsam, sei es die dunstige Morgenstimmung über den ägyptischen Pyramiden,  die wie ein Wasserfall über die Berge ziehenden Regenwolken in der südchinesischen Provinz Yunnan oder eine weit geöffnete Tür, die den Blick auf die in der Sonne schimmernde Halle des Erntegebets im Pekinger Himmelstempel freigibt, oder sei es der düstere Abend bei den Steinernen Jungfrauen, zwei Felsnadeln im Eselsburger Tal nahe meiner Heimatstadt Heidenheim.

Drache mit den drei weißen Pagoden von Dali

Drache mit den drei weißen Pagoden von Dali

Genauso persönlich ist auch die Auswahl meiner Motive, die von den allgemein bekannten Weltwundern der Antike und der Gegenwart bis hin zu den eher nur den Einheimischen geläufigen Naturschönheiten der Schwäbischen Alb reichen. Damit beabsichtige ich keineswegs eine Gleichsetzung oder Bewertung, es ist vielmehr gerade als Ausdruck der mannigfachen Vielfalt dieser Welt zu verstehen.


Aussage der „Monumente von Mensch und Natur“

Die Halle des Erntegebets im Himmelstempel

Die Halle des Erntegebets im Himmelstempel

Die „Monumente von Mensch und Natur“ sollen aber auch die Schönheit dieser Welt in der Gestalt, die sie durch die menschliche Hochkultur erhalten hat, besonders hervorheben. Ich zeige den Menschen und seine Kultur als unverzichtbaren Bestandteil eines idealen Kosmos. Dies kann und soll als Gegenentwurf zu einer heute vielfach vorhandenen, überkritisch-negativen Grundhaltung verstanden werden, bei der eher Krisen, Probleme und übertriebenes Weltverbesserertum  im Vordergrund stehen, der Mensch auf seine Grundbedürfnisse reduziert wird und für die Beschäftigung mit dem Schönen oft kein Raum mehr bleibt.

 

 

 

Die Monumente von Mensch und Natur als mein Ausstellungsdebüt

Es ist nicht verwunderlich, dass bei meiner ersten Ausstellung gerade diese Bilder gezeigt wurden: Die große Sopranistin Maja Fluri lud mich ein, als bildender Künstler an ihrem vielbewunderten „Kunstsalon Maja & Friends“ in Berlin anlässlich dessen 25. Jubiläums im März 2013 teilzunehmen.

Kunstsalon Maja & friends im Schlosshotel Heidenheim

Kunstsalon Maja & Friends im Schlosshotel Heidenheim

Seit Juli 2013 sind meine Bilder auch in der Digital Art Gallery Engelmann aus Nidau/Schweiz zu sehen. Im September 2013 zeigte ich meine Bilder im Kunstsalon Maja & Friends im Best Western Schlosshotel Heidenheim, im Schloss Montfort in Langenargen am Bodensee und schließlich im Oktober im Café Sperl in Wien, das seit über 130 Jahren Treffpunkt namhafter Künstler aus allen Bereichen ist.

 

Kommende Ausstellungen

Im November 2013 stelle ich die „Monumente von Mensch und Natur“ in der Internationalen Galerie, Albert-Schweitzer-Str. 3-7,  89518 Heidenheim an der Brenz vom 23. November bis zum 21. Dezember 2013 aus.
Die Vernissage findet am 23. November um 15.00 Uhr statt.

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Über Matthias Wunsch

Matthias Wunsch ist Kunstmaler. Matthias Wunsch ist in Süddeutschland geboren und entwickelte autodidaktisch seinen unverkennbaren romantisch-realistischen Malstil, dessen Motive meist durch die klassische Musik, Reisen in ferne Länder und zu fremden Kulturen und schließlich das Meer, die Schiffe und die Seefahrt inspiriert sind. Der Künstler malt hauptsächlich mit Tempera auf Karton. Tempera ist eine wasserlösliche Farbe, die u.a. von den Meistern der Renaissance wie Michelangelo oder Botticelli oder auch bei der Ikonenmalerei verwendet wurde. Nach zahlreichen Aquarellen schuf der Künstler im Alter von 15 Jahren seinen ersten großformatigen Bilderzyklus „Impressionen der Cote d’Azur“ in Südfrankreich. Hierbei dominierten noch wuchtige, kraftvolle Formen. Während der Arbeiten an der v.a. von Reiseerinnerungen inspirierten Bilderreihe „Monumente von Mensch und Natur“ vollzog sich ein stilistischer Wandel hin zu seiner heutigen von einem großen Detailreichtum und aufwändigen Bildkompositionen geprägten Darstellungsweise. Seine Liebe zur Seefahrt bewog den Maler, als Trainee, d.h. als zahlendes Besatzungsmitglied, an der vielbewunderten Weltumsegelung des größten traditionellen Segelschiffs der Welt, der russischen Viermastbark SEDOV auf der Etappe Brest-Casablanca teilzunehmen. Die SEDOV wurde als Frachtsegler 1921 in Kiel gebaut und fährt seit 1945 unter russischer Flagge als Schulschiff. An Bord verlebte Matthias Wunsch unter den bis 63 Meter hohen Masten mit insgesamt 4192 Quadratmetern Segelfläche einige seiner glücklichsten Momente. Sein Bilderzyklus „Weltumsegelung der SEDOV“ stellt die schönsten Momente dieser Expedition dar. 2012 lernte Matthias Wunsch die Opernsängerin Maja Fluri kennen. Maja Fluri hatte mit ihrem 2010 gegründeten Berliner Kunstsalon „Maja & Friends“ eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mit monatlich wechselndem Programm klassische Musik, bildende Kunst und Literatur zu einem Gesamtkunstwerk zusammenführt, an dem auch schon Berühmtheiten wie Marguerite Kollo oder der Maler Christophe Didillon teilgenommen hatten. Nach der Ausstellung beim 25. Jubiläumssalon in Berlin folgte eine intensive Zusammenarbeit in insgesamt sieben Salons u.a. auch auf Tournee an den Bodensee und nach Wien. Maja Fluri inspirierte den Künstler zu den Bilderzyklen „Ein Maskenball“ und „Sieben spanische Bilder“. Der „Gitarrensalon“ in Berlin mit dem italienischen Stargitarristen Giuseppe Chiaramonte und die „Opern-Nacht“ auf der Open-Air-Bühne beim Kultursommer auf Schloss Kittsee im Burgenland /Österreich im Juli 2014waren die Höhepunkte dieses künstlerischen Zusammenwirkens. In Kittsee wirkte kein Geringerer als Prof. Uwe Theimer (u.a. musikalischer Assistent von Karl Böhm, Lorin Maazel und James Levine und 1. Dirigent beim Wiener Opernball) als Pianist sowie die Schriftstellerin Tanja Stern mit. Außerdem wurde Matthias Wunsch von der Universität Murmansk (Russland), dem Schiffseigner der SEDOV zu einer 14 Tage dauernden Ausstellungstournee in der Ostsee eingeladen. Der Künstler präsentierte dem internationalen Publikum auf dem Windjammerfestivals „Hanse Sail Rostock“ und „Gdynia Sailing Days“ (Polen) sowie in Sassnitz auf Rügen seine Gemälde an Deck oder bei schlechtem Wetter im Festsaal der SEDOV. Prominente Gäste seiner Ausstellung waren Alexei Alexeev, der russische Botschafter in Polen, Norbert Thomé, der Vorsitzende von „Tall Ship Friends“ sowie Ulf Bingsgard, der Bürgermeister der schwedischen Stadt Trelleborg. Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete Matthias Wunsch in seiner Bilderreihe „Segel über der Ostsee“. Mit „Windjammerlegenden“ schuf der Künstler einen Gemäldezyklus über berühmte Großsegler des 20. Jahrhunderts, wie die PREUSSEN, die PAMIR oder auch die KRUZENSHTERN oder die GORCH FOCK. Das gesamte maritime Werk von Matthias Wunsch wurde auch in der Kunstgalerie auf der RICKMER RICKMERS in Hamburg aus. Dieser Großsegler wurde 1896 in Bremerhaven gebaut und liegt heute als Museumsschiff und schwimmendes Wahrzeichen der Stadt Hamburg an den St. Pauli Landungsbrücken. Im Anschluss daran folgte eine Ausstellung auf dem Windjammerfestival „Hanse Sail Rostock". Aktuell arbeitet der Künstler an weiteren Opernillustrationen u.a. von Puccinis „La Bohème“.

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