Gesangsunterricht Wien

Gastbeitrag: Gesangsunterricht Wien

„Der Gesang ist ein Element des alltäglichen Lebens, eine Naturkraft. Leider merken es die Menschen nicht mehr.“ ,Dieses Zitat stammt vom argentinisch-israelischer Sänger Giora Feidmann und ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten: „Singen ist reine Emotion, bringt gute Laune und soll auf jeden Fall Spass machen“. Genau so stelle ich mir den persönlichen Gesangsunterricht hier in Wien vor!

Vielleicht haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, warum viele Menschen eigentlich gerne singen – ob unter der Dusche, zusammen mit anderen im Chor oder vielleicht sogar als Solist. – Ja, Singen ist Ausdruck von höchster Emotion. Dies zeigt sich schon in unserer Sprechstimme: Wenn wir etwas mit Begeisterung ausrufen, steigt die Tonhöhe sofort an. Wenn wir jedoch betrübt sind, sprechen wir mit bedrückter, vielleicht sogar belegter Stimme.

Mit Hilfe von Gesangsunterricht das Selbstbewusstsein stärken

Stimme kommt von Stimmung. – Das Wort „Stimme“ ist in „Stimmen“ und in „Stimmung“ enthalten, unser Stimmorgan ist das wichtigste Instrument, mit dem wir uns ausdrücken. Natürlich bedienen wir uns beim Sprechen unzähliger Wörter, welche umschreiben, was wir vermitteln wollen. Aber wir haben in unseren Sprachen auch Melodien und Tonhöhen, die viel darüber verraten, was wir wirklich meinen, wenn wir etwas sagen. Das französische Sprichwort „C’est le ton qui fait la musique“ (Der Ton macht die Musik) bringt es auf den Punkt: Je nach dem, wie der Umgangston ist, kommt unsere Botschaft gut oder schlecht an.

Unsere Stimme drückt also aus, wie wir uns gerade fühlen, sie transportiert sozusagen unsere Emotionen. Die Stimme von fröhlichen Menschen klingt anders als die Stimme von traurigen Menschen, die von selbstbewussten Menschen anders als die von unsicheren Menschen. Leute mit einem sonoren Stimmklang kommen in unserer Gesellschaft besser rüber, als Leute, die leise und undeutlich sprechen. Für viele nimmt die Stimme auch im Alltag eine zentrale Rolle ein, und bei manchen Berufen ist eine gute Sprechstimme unumgänglich. Wer eine gute Sprechtechnik hat, ist klar im Vorteil. Was einem aber vielleicht erst nach längerem Gesangsunterricht klar wird, ist die Tatsache, dass die Stimme erst dann klingen kann, wenn unser Instrument, der Körper, „gestimmt“ ist. Dabei spielt unsere Haltung eine enorme Rolle. Stehen wir nicht gerade, kann sich auch unsere Stimme nicht wirklich entfalten. Die Haltung der Wirbelsäule nimmt eine zentrale Rolle ein, da sie Kopf, Hals, Brustkorb und Becken miteinander verbindet. Ein Hohlkreuz verursacht eine Verkürzung unserer Klangsäule, und ohne Atemtechnik oder Beherrschung des Zwerchfelles ist es schwierig, die Stimme zum Klingen zu bringen. Das alles müssen wir durch kontrollierte Körperarbeit aber erstmal erfahren. In einem guten Gesangsunterricht ist auch das alles enthalten, und überrascht stellt man nach einigen Wochen fest, dass wir durch die Stimmbildung auch eine bessere Körperhaltung erlernt haben, was wiederum bewirkt, dass wir auch gegen außen hin ganz anders auftreten. So viele positive „Nebenwirkungen“ hat also das Singen lernen…

Singen ist gesund und hält Körper und Geist fit – im Chor wie im Gesangsunterricht

Dass das Singen unser Immunsystem stärkt, ist medizinisch erwiesen. Eine einstündige Chorprobe z.B. zeigte bei den Sängern bereits eine erstaunliche Wirkung: Die Sänger schieden während der Chorprobe allesamt Glückshormone aus und hatten nach der Probe mehr abwehrfähige Stoffe im Blut als vor der Probe. Dies jedoch nur, wenn sie aktiv am Geschehen beteiligt waren. Bloßes Zuhören beeinflusste das Immunsystem nicht. Außerdem wird durch Singen (gerade in einem Chor oder Ensemble) das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Stresshormone werden abgebaut, und der Körper erhält durch die Vibrationen sozusagen eine Ganzkörpermassage von innen.

Andere Studien zeigten, dass das Singen ähnlich fit hält, wie wenn man regelmäßig Sport treibt, da beim Gesang immer der ganze Körper in Bewegung ist. Durch bewusste Atemtechnik wird nicht nur Zwerchfell und Lunge trainiert, sondern auch Herz und Kreislauf positiv beeinflusst. Professionelle Sänger wissen, welche Muskelarbeit man leisten muss, bis die Stimme einen ganzen Konzertsaal oder ein Opernhaus ausfüllt – besonders, wenn dabei noch ein Pianissimo verlangt wird.

Die Geschichte des Gesangsunterrichts

Gesungen wird schon seit Menschengedenken. Bereits in der Antike glaubte man, dass die Menschen singen, um entweder Aggressionen loszuwerden oder um Ihrer Freude Ausdruck zu verleiden. Ein Zitat von Platon lautet wie folgt: „Wer singen will, dem fällt immer ein Lied ein.“

Ein Blick in die Geschichte zeigt uns, seit wann sich der Mensch um Stimmbildung kümmert. Schon im alten Griechenland wurden nämlich solistische Stücke geschrieben, die sich durch hohe und schnelle Koloraturen auszeichneten, wie die meisten Leute sie nur mit viel Übung singen können. Von den Sängern wurden große musikalische Fähigkeiten vorausgesetzt und so bildete sich in Athen um 500 v. Chr. der Dionysische Verein, dem sich Sänger, Tänzer und Schauspieler anschlossen, um sich ausbilden zu lassen.

Rund 800 Jahre später durfte die Musik dann auch in der christlichen Kirche eingesetzt werden, es wurden Schulen für Gesangsunterricht gegründet, in denen Regeln für den liturgischen Kirchengesang gelehrt wurden. Priestersänger wurden in der Schola cantorum unterrichtet, der Unterricht dauerte in der Regel vier Jahre. Noten wurden dabei noch nicht verwendet, die Melodien wurden allesamt mündlich überliefert, bis um das Jahr 1000 herum auch die erste Notenschrift entstand.

Weltliche Sänger zogen damals als Troubadoure herum und bildeten Vereinigungen für Sänger. Der Minnesang musste gut gelernt sein, dies brachte seinerzeit Walther von der Vogelweide wie Folgt zum Ausdruck: „Minn‘ ist Minne, thut sie wohl:
Thut sie weh, so ist es nicht die rechte Minne,
und ich weißt nicht, wie man sie dann nennen soll.
“ Ab dem 13. Jh. lösten Meistersinger die Minnesänger ab. Auch dazu entstanden wieder spezielle Gesangsschulen.

In der Renaissance kamen, besonders in Italien, weitere Ausbildungsstätten für Gesangsunterricht auf. Leonardo da Vinci erforschte die Zusammenwirkung von Lunge, Luftröhre und Kehlkopf, es kamen die ersten Schriften über den Gesang heraus, in denen u.a. auch die ersten Gesangsübungen aufgeschrieben wurden. Damit war der Grundstein für den heutigen Gesangsunterricht geschaffen.

Im 16. Jh. erhielt der Gesang durch die Dynamik, also z.B. Singen in forte und piano, weitere Qualitäten und am Hof der Medici entstanden die ersten Opern. Sänger (insbesondere Kastraten) beeindruckten jetzt mit ihrer Virtuosität und die italienischen Gesangsschulen wurden zu Konservatorien umgewandelt, in denen die Schüler auch wohnen konnten. In den Schriften von Pier Francesco Tosi und Giulio Caccini sind die Ursprünge des Belcantosingens zu finden. Diese neue Art des Singens dehnte sich bald über ganz Europa aus. Christoph Willibald Gluck und Georg Friedrich Händel reformierten die Oper, wenn auch jeder auf seine Weise.

Mit neuen Ideen der Komponisten entwickelte sich auch parallel die Gesangstechnik. Bei Rossini z.B. wuchs die Orchesterbesetzung erheblich, was ein viel größeres Stimmvolumen des Sängers fragte. Opernstars gründeten jetzt eigene neue Gesangsschulen. Die Stimmen Sopran, Alt, Tenor und Bass erhielten weitere Unterteilungen, und so entwickelten sich die beiden Stimmgattungen Mezzosopran und Bariton. Gegen Ende des 19. Jh. wurden immer größere Anforderungen betreffend der dramatischen Ausdruckskraft gefragt, noch weitere Stimmgattungen entstanden (z.B. die Unterteilung von lyrischen und dramatischen Stimmen). Bei Richard Wagner kam dann besonders noch der Aspekt der sängerischen Ausdauer hinzu.

Der bekannte Gesangslehrer Manuel Patricio Rodríguez García ermöglichte dank eines Kehlkopfspiegels den Blick ins Innere einer Kehle, was zu einer besseren Erkenntnis führte, auf welche Art und Weise die Stimmlippen funktionieren. Seine Gesangsübungen wurden von Salvatore Marchesi und Mathilde Marchesi übernommen und weiterentwickelt. Später verfasste Franziska Martienssen-Lohmann bedeutende Schriften, die bis heute als Basis des Gesangunterrichtes gelten. Enrico Caruso sagte seinerzeit über das Singenlernen: „Zu einem erfolgreichen Sänger gehören ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Verstand, eine Menge harter Arbeit und etwas im Herzen.

Von dem geschichtlichen Ausflug zurück zu unserem Gesangsunterricht in Wien

Durch all diese Jahrhunderte müssen Sie aber nicht gehen, um singen zu lernen. Stimmbildungskurse gibt es nach Vereinbarung bereits im Heute im schönen Wien! ,Eine gut fundierte Technik ist die Voraussetzung für eine langlebige, gesunde Stimme.

Als ausgebildete und erfahrene Sängerin freue ich mich, in der Metropole der klassischen Musik mein Wissen über Körperhaltung, Atemtechnik, Volumen, Klang und Interpretation der klassischen Musik weitergeben zu können.

Für Menschen, die mich kennenlernen möchten, habe ich einen 20€ Gutschein hinterlegt, den Sie hier (rechts auf meinem Blog unter meinem Bild) abrufen können. Ich würde mich freuen, wenn Sie bei einer Schnupperprobe Ihren eigenen Gesangsunterricht in Wien ausprobieren!

Dieser Artikel wurde von Maja Fluri als Gastautor geschrieben. Maja fluri ist Expertin auf dem Gebiet Musikausbildung. Sie bietet Gesangsunterricht in Wien an und betreibt zu diesem Thema einen Blog unter: Gesangsunterricht in Wien
Lassen Sie uns diskutieren. Nutzen Sie hier das Kommentarfeld um Fragen an Frau Maja Fluri zu stellen. Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann würde ich mich über ein „Like“ freuen. Und wenn Sie selber singen lernen wollen holen Sie sich den Gutschein über 20€ für Ihren ersten Gesangsunterricht Wien bei ihr ab!

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