Auslaufen der Rickmer Rickmers aus Rangoon

Gemäldeausstellung „Windjammerlegenden“ von Matthias Wunsch auf dem Museumsschiff RICKMER RICKMERS in Hamburg

Vom 05. Juni bis zum 03. Juli 2015 findet meine Gemäldeausstellung „Windjammerlegenden“  auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers an den St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg statt.


Ein schlanker, scharf geschnittener Rumpf unter einem Dom aus weißen Segeln – das ist der Inbegriff des Windjammers. Die unvergleichliche Ästhetik dieser letzten großen Segelschiffe und ihre weiten Reisen zu entlegenen Küsten und fremden Kulturen wollte ich in meinen Temperagemälden eingefangen, die sich hinsichtlich der Perspektive und Darstellungsweise oft von der herkömmlichen Marinemalerei unterscheiden.

 

U.a. werden der Bilderzyklen „Weltumsegelung der SEDOV“, sowie „Segel über der Ostsee“ und „Windjammerlegenden“ gezeigt.

Weltumsegelung der SEDOV

„Weltumsegelung der SEDOV“ ist der Weltreise des größten traditionellen Segelschiffs der welt gewidmet, der unter russischer Flagge fahrenden SEDOV. Ich zeige hier eine Auswahl von besonders schönen Momenten dieser Expedition. Auf der Etappe Brest-Casablanca war ich selbst an Bord.

Hier sind einige Bilder aus „Weltumsegelung der SEDOV“
SEDOV vor Kap Horn SEDOV und der Tafelberg SEDOV in Vladivostok SEDOV im Pazifik

 

Windjammerlegenden

Dieser Bilderzyklus ist den riesigen stählernen Segelschiffen gewidmet, die etwa seit 1870 gebaut werden und den Höhepunkt der Entwicklung des Segelschiffs darstellen. Ich stelle hier v.a. deutsche Windjammer dar, da es deutsche Schiffbauer waren, die die berühmtesten dieser  Segler gebaut haben.
Hier einige Bilder aus „Windjammerlegenden“

Heimkehr der Peking nach Hamburg Das Rennen zwischen Preussen und Potosi Susanna vor Kap Horn

 

 

Segel über der Ostsee

„Segel über der Ostsee“ ist durch Erlebnisse und Wetterstimmungen während meiner Ausstellungstournee mit der SEDOV in der Ostsee inspiriert.

Hier einige Bilder aus „Segel über der Ostsee“

Roald Amundsen bei aufziehendem Gewitter SEDOV bei Sonnenuntergang in der Ostsee

 

Ausstellung vom 05. Juni – 03. Juli 2015

Vernissage: Freitag, 05.Juni 2015, 15: 30 – 19.00 Uhr

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Über Matthias Wunsch

Matthias Wunsch ist Kunstmaler. Matthias Wunsch ist in Süddeutschland geboren und entwickelte autodidaktisch seinen unverkennbaren romantisch-realistischen Malstil, dessen Motive meist durch die klassische Musik, Reisen in ferne Länder und zu fremden Kulturen und schließlich das Meer, die Schiffe und die Seefahrt inspiriert sind. Der Künstler malt hauptsächlich mit Tempera auf Karton. Tempera ist eine wasserlösliche Farbe, die u.a. von den Meistern der Renaissance wie Michelangelo oder Botticelli oder auch bei der Ikonenmalerei verwendet wurde. Nach zahlreichen Aquarellen schuf der Künstler im Alter von 15 Jahren seinen ersten großformatigen Bilderzyklus „Impressionen der Cote d’Azur“ in Südfrankreich. Hierbei dominierten noch wuchtige, kraftvolle Formen. Während der Arbeiten an der v.a. von Reiseerinnerungen inspirierten Bilderreihe „Monumente von Mensch und Natur“ vollzog sich ein stilistischer Wandel hin zu seiner heutigen von einem großen Detailreichtum und aufwändigen Bildkompositionen geprägten Darstellungsweise. Seine Liebe zur Seefahrt bewog den Maler, als Trainee, d.h. als zahlendes Besatzungsmitglied, an der vielbewunderten Weltumsegelung des größten traditionellen Segelschiffs der Welt, der russischen Viermastbark SEDOV auf der Etappe Brest-Casablanca teilzunehmen. Die SEDOV wurde als Frachtsegler 1921 in Kiel gebaut und fährt seit 1945 unter russischer Flagge als Schulschiff. An Bord verlebte Matthias Wunsch unter den bis 63 Meter hohen Masten mit insgesamt 4192 Quadratmetern Segelfläche einige seiner glücklichsten Momente. Sein Bilderzyklus „Weltumsegelung der SEDOV“ stellt die schönsten Momente dieser Expedition dar. 2012 lernte Matthias Wunsch die Opernsängerin Maja Fluri kennen. Maja Fluri hatte mit ihrem 2010 gegründeten Berliner Kunstsalon „Maja & Friends“ eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mit monatlich wechselndem Programm klassische Musik, bildende Kunst und Literatur zu einem Gesamtkunstwerk zusammenführt, an dem auch schon Berühmtheiten wie Marguerite Kollo oder der Maler Christophe Didillon teilgenommen hatten. Nach der Ausstellung beim 25. Jubiläumssalon in Berlin folgte eine intensive Zusammenarbeit in insgesamt sieben Salons u.a. auch auf Tournee an den Bodensee und nach Wien. Maja Fluri inspirierte den Künstler zu den Bilderzyklen „Ein Maskenball“ und „Sieben spanische Bilder“. Der „Gitarrensalon“ in Berlin mit dem italienischen Stargitarristen Giuseppe Chiaramonte und die „Opern-Nacht“ auf der Open-Air-Bühne beim Kultursommer auf Schloss Kittsee im Burgenland /Österreich im Juli 2014waren die Höhepunkte dieses künstlerischen Zusammenwirkens. In Kittsee wirkte kein Geringerer als Prof. Uwe Theimer (u.a. musikalischer Assistent von Karl Böhm, Lorin Maazel und James Levine und 1. Dirigent beim Wiener Opernball) als Pianist sowie die Schriftstellerin Tanja Stern mit. Außerdem wurde Matthias Wunsch von der Universität Murmansk (Russland), dem Schiffseigner der SEDOV zu einer 14 Tage dauernden Ausstellungstournee in der Ostsee eingeladen. Der Künstler präsentierte dem internationalen Publikum auf dem Windjammerfestivals „Hanse Sail Rostock“ und „Gdynia Sailing Days“ (Polen) sowie in Sassnitz auf Rügen seine Gemälde an Deck oder bei schlechtem Wetter im Festsaal der SEDOV. Prominente Gäste seiner Ausstellung waren Alexei Alexeev, der russische Botschafter in Polen, Norbert Thomé, der Vorsitzende von „Tall Ship Friends“ sowie Ulf Bingsgard, der Bürgermeister der schwedischen Stadt Trelleborg. Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete Matthias Wunsch in seiner Bilderreihe „Segel über der Ostsee“. Mit „Windjammerlegenden“ schuf der Künstler einen Gemäldezyklus über berühmte Großsegler des 20. Jahrhunderts, wie die PREUSSEN, die PAMIR oder auch die KRUZENSHTERN oder die GORCH FOCK. Das gesamte maritime Werk von Matthias Wunsch wurde auch in der Kunstgalerie auf der RICKMER RICKMERS in Hamburg aus. Dieser Großsegler wurde 1896 in Bremerhaven gebaut und liegt heute als Museumsschiff und schwimmendes Wahrzeichen der Stadt Hamburg an den St. Pauli Landungsbrücken. Im Anschluss daran folgte eine Ausstellung auf dem Windjammerfestival „Hanse Sail Rostock". Aktuell arbeitet der Künstler an weiteren Opernillustrationen u.a. von Puccinis „La Bohème“.

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