Kategorie-Archiv: Kultur

SEDOV im Pazifik

Maler Matthias Wunsch auf Ausstellungstour mit dem Segelschulschiff SEDOV in der Ostsee

Mit der Einladung des Schiffseigners auf die SEDOV zu einer Traineereise in der Ostsee, bei der ich in verschiedenen Häfen meine Gemäldezyklen „Weltumsegelung der SEDOV“, Monumente von Mensch und Natur“, „Sieben spanische Bilder“ und „Ein Maskenball“ auf dem Schiff ausstellen durfte, ging für mich ein lange gehegter Traum in Erfüllung.

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Interview Feuilletonscout Maja Fluri

Interview im Feuilletonscout: Maja Fluri

Die Sopranistin Maja Fluri ist inzwischen nicht nur in Berlin eine kleine, feine kulturelle Institution. (s. Feuilletonscout vom 29.4.2012, 30.10.2012, 18.12.2012, 10.9.2013, 6.11.2013). Die gebürtige Schweizerin ist mittlerweile auch in Wien gern gesehene Gastgeberin.Im Interview mit dem Feuilletonscout spricht sie über ihre Liebe zur Musik und zum Gesang.

Interview mit Maja Fluri

Feuilletonscout: Wie alt waren Sie, als Sie Ihr Talent für Gesang und Klavier entdeckten?
Maja Fluri: Ich habe schon immer gerne gesungen und wollte schon als ganz kleines Mädchen immer ein Klavier haben und darauf spielen, das war also ein ganz früher Kindheitstraum von mir! Als ich mit 14 Jahren dann einen Gesangskurs in Ungarn machte, hatte ich ein Schlüsselerlebnis: Ich hörte dort eine Sängerin auf der Bühne singen. Sie hat mich so fasziniert, dass ich mir plötzlich ganz sicher war, dass ich den Gesang auch zu meinem Beruf machen möchte.

Feuilletonscout:Sie haben dann Klavier und Gesang studiert. Wieso haben Sie sich letztendlich für den Gesang entschieden?
Maja Fluri: Der Gesang stand schon immer an oberster Stelle. Ich hatte ja erst in Basel Chorleitung studiert, weil ich eine möglichst breitgefächerte Ausbildung haben wollte. Schon damals schlug mein Herz eigentlich für den Sologesang. Als ich dann in den Niederlanden Gesang studierte, merkte ich, dass das Klavierspiel für mich doch unglaublich wichtig ist und ich in diesem Fach noch weiterkommen wollte. Deshalb machte ich dann auch da die Aufnahmeprüfung und studierte (nebst dem Gesang) Klavier als zweites Hauptfach.

Feuilletonscout: Wie viele Stunden am Tag üben Sie?
Maja Fluri: Oh, das ist ganz unterschiedlich, manchmal singe ich ganz viel, dann wieder lasse ich die Stücke reifen – jeder Tag ist etwas anders.

Feuilletonscout: Sie haben ein breites Repertoire, haben zahlreiche Opern- und Operettenpartien gesungen. Gibt es einen Lieblingskomponisten und/oder eine Lieblingspartie?
Maja Fluri: Ich liebe viele Komponisten, mit den Partien ist es genauso, ganz besonders aber wohl die von Mozart, Verdi und Puccini.

Feuilletonscout: Wie erarbeiten Sie sich die Stücke? Haben Sie Vorbilder?
Maja Fluri: Ich studiere die Partien erstmal am Klavier ein, danach gehe ich sie auch mit Korrepetitoren, Dirigenten oder meinem Gesangscoach durch.

Feuilletonscout: Haben Sie Lampenfieber?
Maja Fluri: Im Prinzip freue ich mich auf meine Auftritte: Auf die Musik und auf das Publikum, das überwiegt eigentlich am Ende immer.

Feuilletonscout: Was ist Ihr größter musikalischer Traum?
Maja Fluri: Ich möchte mit möglichst vielen talentierten Persönlichkeiten Musik machen, mit Leuten zusammenarbeiten, die mich inspirieren.

Feuilletonscout: Im November 2010 haben Sie Ihren Kunstsalon ins Leben gerufen, in dem Sie Musik, Literatur und darstellende Kunst verbinden. Ebenso gründeten Sie den “Neuen Berliner Operetten- und Musicalchor”. Was treibt Sie an?
Maja Fluri: Mich treiben die Momente an, wenn ich auf der Bühne stehe und sehe, wie die Augen der Menschen zu strahlen beginnen. Das ist für mich das Allerschönste und ich glaube, das ist auch meine Treibfeder. Außerdem unterstützt mich mein Mann bei allem, was ich tue und dafür bin ich sehr dankbar!

Feuilletonscout: Was sollen die Menschen von Ihnen und/oder Ihrer Kunst in Erinnerung behalten?
Maja Fluri: Die Emotionen, die Sie beim Hören empfinden. Es ist für mich wunderschön, wenn ich sehe, dass ich die Leute berühren kann. Ob es jetzt durch meine Kunst ist, oder ich einfach als Medium die Musik vermittle, ob die Leute Tränen in den Augen haben oder nach dem Konzert mit strahlendem Gesicht auf mich zukommen – es ist für mich das Größte, wenn es gelingt, die Menschen für einen Abend oder auch nur für einen kleinen Moment aus ihrem Alltag zu entführen und in die Welt der Kunst zu begleiten!

Feuilletonscout: Was wären Sie geworden, wenn nicht Sängerin?
Maja Fluri: Ich wollte eigentlich immer Sängerin werden.

Vielen Dank für das Interview, Maja Fluri!

Die nächsten Veranstaltungen mit Maja Fluri in Berlin:

Freitag, 23. Mai 2014, 19.30 Uhr
Opern-Nacht im Steglitz-Museum mit dem Salon Maja & Friends
Programm:
Arien u.a. von Verdi, Puccini, Catalani und Bizet
Präsentation des spannenden Buches “Opernmorde”
Bildergalerie: Toreros, Flamenco- und Tangotänze
Künstler:
Maja Fluri (Sopran und Moderation)
Christian Deichstetter (Klavier)
Tanja Stern (Buchpräsentation)
Fee Doßmann (Bilder

Museum Steglitz
Drakestraße 64 A
12205 Berlin

Samstag, 7.6.14, Einlass 19.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
38. Salon Maja & Friends: “Beethovensalon”
Programm: Beethoven in Wien
Beethovens schönste Geigensonaten und Konzertarien
Bilder: Nächtliches Wien
Künstler:
Maja Fluri (Sopran)
Stefan Kölsch (Geige)
Martin Uhmann (Klavier)
Hans Sonntagbauer (Numismatik)
Thera von Huene (Bilder)

Grand Slam (Clubhaus vom LTTC Rot-Weiß)
Gottfried-von-Cramm-Weg 47
14193 Berlin
Weitere Termine in Wien, Berlin und Mörbisch:

Sonntag, 01.6.14 in Wien, 18 Uhr, Salon in der Villa Wertheimstein:
Opernabend (mit Prof. Uwe Theimer)

Sonntag, 15.06.14:
Auftritt mit dem Neuen Berliner Operetten- und Musicalchor, Museum Steglitz ab 15 Uhr

Samstag, 28.6.14 in Wien, Villa Wertheimstein:
Liederabend mit Hammerflügel (mit R. Fuller)

Samstag, 19.7.14, bei Wien:
Salon Maja & Friends im Schloss Kittsee, Beginn um 19 Uhr

Juli / August: Seefestspiele Mörbisch

Tickets zu allen Veranstaltungen: hier

Dieser Artikel ist geschrieben von Barbara Hoppe auf dem Blog Feuilletonscout. Dieses Angebot für den kulturinteressierten Lesern blickt täglich in das Feuilleton und informiert über spannende Themen. Besuchen Sie den Blog. Die Autorin freut sich über Feedback und Kommentare: Den Originalartikel finden Sie hier

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Gesangsunterricht Wien

Gastbeitrag: Gesangsunterricht Wien

„Der Gesang ist ein Element des alltäglichen Lebens, eine Naturkraft. Leider merken es die Menschen nicht mehr.“ ,Dieses Zitat stammt vom argentinisch-israelischer Sänger Giora Feidmann und ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten: „Singen ist reine Emotion, bringt gute Laune und soll auf jeden Fall Spass machen“. Genau so stelle ich mir den persönlichen Gesangsunterricht hier in Wien vor! Weiterlesen

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Asturiana

Temperagemälde „Asturiana oder der Trost unter der Pinie“ von Matthias Wunsch

Mein neuester Bilderzyklus „Spanische Bilder“ ist den Regionen Spaniens gewidmet und inspiriert von den sieben spanischen Volksliedern“ von Manuel De Falla. Am 3. Mai 2014  werde ich diesen Bilderzyklus im Kunstsalon Maja & Friends ausstellen.

Das erste Bild „Asturiana“ zeigt eine weinende Frau, die unter einer grünen Pinie über der Playa de la Ballota in Asturien Trost sucht. Die Frau ist in der typischen Tracht der nahegelegenen Stadt Oviedo gekleidet. Das wirre, offene Haar und das Fehlen von Schmuck betonen, dass sie aus Verzweiflung dort ist und nicht, um die Blicke anderer auf sich zu ziehen. Und doch ist sie schön, auch die Tränen auf ihren Wangen stören dies nicht.
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Eugène Delacroix: Die Freiheit führt das Volk

Die Freiheit der bildenden Kunst

Der Künstler sollte frei und nur seiner inneren Eingebung folgend, seine Werke schaffen, wohin auch immer ihn die Muse trägt. Der Kunst wohnt auch stets etwas Unschuldiges, Reines inne, unabhängig von den Motiven, die sie darstellt, ist sie an sich doch nur auf Papier oder Leinwand gestrichene Farbe, geschnitztes Holz oder behauener Stein. Kunst entführt den Betrachter in fremde Welten und verblüfft immer wieder durch ihre vielgestaltige, ständig auf neue erforschbare Ästhetik.
Für den religiösen Menschen kann Kunst menschgewordene Ausprägung der göttlichen Schöpfergabe sein, für den Nichtreligiösen wenigstens eine außerordentliche Begabung, die Freude schenkt und den grauen Alltag erleuchtet.
Absolute Kunstfreiheit ist für den Künstler nicht nur wichtig, sondern geradezu unentbehrlich, und dennoch wurde und wird sie vielerorts begrenzt, kanalisiert und bedrängt, gefangen durch gesetzgeberische Engstirnigkeit und übertriebene Moral.

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Matthias Wunsch: Waldrand im Herbst

„Waldrand im Herbst“ von Matthias Wunsch in Wettbewerb ausgezeichnet

Mein Gemälde „Waldrand im Herbst“ (Tempera auf Karton, Format 37×44,5 cm, 2013) wurde in dem Wettbewerb der Facebook – Gruppe „And not only Art, it’s Life – International Contest Group“, unter die „Arts of the week – Most Popular“  in der Woche vom 29. 12. 2013 bis zum 03. 01. 2014 gewählt.
Diese Gruppe wird von der international anerkannten Künstlerin Jasna Dragun, die auch das Facebook-Profil und die mehrfach ausgezeichnete Website „Artica Arta“ betreibt, moderiert. Die Gewinner werden durch eine Jury und einer Publikumsabstimmung ermittelt.

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Salonoper03

Die romantische Salonoper

Viele kennen ihn, den kunstübergreifenden Salon „Maja & Friends“ in Berlin, der 2010 von der erfolgreichen Sopranistin Maja Fluri gegründet wurde und monatlich mit einem neuen Programm stattfindet. Der beliebte Salon bietet zum Ende des Jahres 2013 im Restaurant „Grand Slam“ vom LTTC Rot-Weiß einen besonderen Höhepunkt: Am 14. Dezember geht dort das Operndinner „Die weihnachtliche Salonoper Giovanni’s Einsicht“ über die Bühne.

Der Zuschauer taucht ein in die aufregende Welt des Lebemannes Giovanni. Diese wird ihm in drei Akten zwischen den kulinarischen Köstlichkeiten eines Fünf-Gänge-Menüs anhand von Arien aus berühmten Opern von vier Sängern in Barockkostümen mit Pianistin dargeboten.
Die Ausführenden sind Maja Fluri (Sopran), Kristina Naudé (Mezzosopran), Marcel Sindermann (Tenor), Sebastian Urbanke (Bariton) und Giedre Kiseviciene (Klavier).

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Die Minisahara von Maspalomas

Monumente von Mensch und Natur

Ein Winterabend auf Gran Canaria im gerade begonnenen Jahr 2006 war der eigentliche Auslöser für diese Serie von Bildern. Die golden von der Sonne beschienenen Dünen der minisahara bei Masplaomas inspirierten mich zu einem Gemälde, das das erste in einer langen, bei weitem noch nicht abgeschlossenen Reihe werden sollte, die gleichermaßen besonderen Naturschönheiten wie auch außergewöhnlichen Werken menschlicher Architektur und Technik gewidmet ist. Weiterlesen

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Café Sperl

Café Sperl – Treffpunkt der Künstler

Vor 133 Jahren wurde das Café Sperl, damals noch unter dem Namen seines ersten Besitzers Ronacher, eröffnet. Die bis heute namengebende Familie Sperl übernahm das Lokal bereits im Dezember 1880, der Übergang an die Familie Kratochwilla 1884 ging nicht mit einer Namensänderung einher. Die legendäre „Sperltorte“ wird immer noch nach dem geheim gehaltenen Rezept aus dem 19. Jahrhundert im Café Sperl bereitet. Weiterlesen

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